Gastlichkeit im Herzen der Stadt
Für einen Hotelneubau in der Stadtmitte von Bad Homburg haben wir ein architektonisches Konzept mit acht Gästezimmern und einem Restaurant entwickelt. Im Mittelpunkt stand die Verbindung eines überschaubaren Beherbergungsangebots mit einer gastronomischen Nutzung. Beide Bereiche sollten einen angemessenen räumlichen Rahmen erhalten und zugleich als zusammenhängendes Gebäude mit eigenständigem Charakter erlebbar werden.
Unser Leistungsumfang umfasste die Grundlagenermittlung, die Vorplanung und die Entwurfsplanung. Die Bearbeitung reichte damit von der Auseinandersetzung mit den grundlegenden Anforderungen der Bauaufgabe über die Entwicklung einer räumlichen Konzeption bis zur Ausarbeitung des Entwurfs. In diesen Planungsphasen wurden die Beziehungen zwischen den Nutzungen konkretisiert und zu einer architektonischen Gesamtidee zusammengeführt.
Die besondere Entwurfsaufgabe bestand darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Hotel und Gastronomie innerhalb eines Gebäudes aufeinander abzustimmen. Die acht Gästezimmer sind als persönliche Rückzugsorte gedacht, die Ruhe und Privatheit ermöglichen. Das Restaurant bildet hingegen einen lebendigen Bereich, in dem gemeinsames Essen, Aufenthalt und Begegnung im Vordergrund stehen. Der Entwurf sollte diesen unterschiedlichen Atmosphären Raum geben und gleichzeitig einen Zusammenhang zwischen ihnen herstellen.
Unser Augenmerk lag deshalb auf einer nachvollziehbaren räumlichen Organisation und einer klaren Zuordnung der Funktionsbereiche. Entscheidend war die Frage, wie sich die beiden Nutzungen gegenseitig ergänzen können und welche räumlichen Beziehungen dafür sinnvoll sind. Die Organisation des Gebäudes soll eine einfache Orientierung unterstützen und den Wechsel zwischen gemeinschaftlich genutzten Bereichen und persönlichen Rückzugsräumen verständlich gestalten. Dabei sollte die Eigenständigkeit der einzelnen Bereiche ebenso berücksichtigt werden wie ihr Zusammenspiel im Alltag.
Ziel des Entwurfs ist ein kleines Hotel, dessen Qualität aus dem Zusammenspiel von räumlicher Klarheit, individueller Atmosphäre und einem ergänzenden gastronomischen Angebot entsteht. Die begrenzte Zahl von acht Gästezimmern gibt dem Haus einen überschaubaren Maßstab. Daraus entwickelt sich ein Konzept, das Rückzug und Begegnung gleichermaßen berücksichtigt und beide Nutzungen zu einem stimmigen Ganzen verbindet.